Warum Du Funktionelles Training vorziehen solltest.

Funktionelles Training ist zu einem grossen Trend in der Fitnesswelt geworden. Warum es aber nicht nur für Fitnessfreaks und Hochleistungssportler gut ist, sondern auch für Dich in der Physiotherapie nützlich ist, erfährst Du hier.



Beim funktionellen Training werden komplexere Bewegungsabläufe trainiert, welche viele Muskelgruppen beanspruchen. Dies steht im Gegensatz zum Krafttraining am Gerät, bei welchem Muskeln oder Muskelgruppen meist isoliert und häufig eindimensional trainiert werden. Das funktionelle Training hingegen fordert meist den ganzen Körper. Alltags- und Sportbewegungen beanspruchen meist mehrere Gelenke und Köperteile und damit viele Muskelgruppen. Der Körper bewegt nicht isoliert gewisse Muskeln, sondern nutzt Muskelketten für das Ausführen einer Bewegung.


Das funktionelle Training orientiert sich an diesen Bewegungsmustern und ist daher perfekt den Körper für den Alltag oder den Sport fit zu machen. Viele Übungen enthalten Bewegungen wie Heben, Stossen, Ziehen im Stand in verschiedenen Richtungen und Bewegungsebenen. Dadurch wird die Koordination, die Balance und die Rumpfstabilisierung gefordert. Übungen im Stand sind den Alltagsbewegungen viel näher. Um eine schwere Tür aufzustossen oder etwas Schweres zu ziehen, sind wir meist im Stand. Auch in vielen Sportarten befinden wir uns meist auf den Beinen. Daher ist es sinnvoll Übungen auch so zu trainieren und nicht auf einem Gerät im Sitzen. Die Kräfte müssen im Stand von den Beinen über die Rumpfmuskulatur auf die Arme übertragen werden und umgekehrt. Dies fordert unsere Stabilisierungsfähigkeit im Schultergürtel, im Rücken und in der Hüfte bei fast allen Übungen. Dies macht das Training effizient und effektiv.


Sitzen wir auf einer Kraftmaschine und bewegen uns in einer geführten Richtung, müssen wir bedeutend weniger koordinativ und stabilisierend arbeiten. Bei funktionellen Übungen, welche viele Muskelgruppen und Körperregionen miteinbeziehen, werden wir auch schon mit kleinen Gewichten oder Widerständen herausgefordert. Dies führt dazu, dass man sicher und effektiv trainieren kann. Funktionelles Training ist nicht nur für Spitzenathleten, sondern ist auch bei älteren, untrainierten Menschen sinnvoll. So können Übungen für den Oberkörper gleichzeitig die Standbalance verbessern. Alltägliche Bewegungen wie das Heben und Tragen von Gegenständen können durch funktionelle Übungen trainiert und zuhause direkt umgesetzt werden.


Funktionelles Training ist sehr variabel; es kann mit vielen verschiedenen Hilfsmitteln trainiert werden. Neben klassischen Kurz- und Langhalten können unter Anderem auch Kettlebells, Seilzüge, Schlingentrainer, Medizin- oder Gymnastikbälle verwendet werden. Das Training kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Übungen sind einfach zu variieren, damit wird die Muskulatur ständig neu gefordert, was die Effektivität steigert. Ausserdem kommt auch keine Langweile auf.


Wichtig ist dabei, dass die Übungen aufgrund ihrer komplexeren Ausführung gut instruiert werden müssen. Gerade ungeübte Menschen brauchen fachkundige Anleitung, um die Übungen sicher und effektiv ausführen zu können. Dies ist anfänglich komplizierter als an einem Gerät, welches schon richtig eingestellt ist und die Richtung der Bewegung kontrolliert, auf Dauer aber ist das Training mit Freigewichten und funktionellen Geräten effizienter, abwechslungsreicher, alltagsorientierter und spassiger.


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